Gruppenbild mit Parasportler:innen

Stadt Freiburg und Badischer Sportbund empfangen unsere erfolgreichen Parasportler:innen

Ehre, wem Ehre gebührt. Nach ihrem herausragenden Abschneiden bei den Paralympics in Cortina D’Ampezzo und Tessero haben es sich die Stadt Freiburg und der Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald nicht nehmen lassen, die erfolgreichen Parasportler und -sportlerinnen aus der Region mit einem Empfang zu ehren. Dieser fand in einem, dem Anlass sehr angemessenen, Rahmen im Veranstaltungssaal der Café Inclusiv der Caritas in unmittelbarer Nachbarschaft des Freiburger Münsters statt.

Gundolf Fleischer, Präsident des Badischen Sportbunds, zeigte sich bei seiner Begrüßung mehr als glücklich über die Bilanz des Stützpunkts. „17 Medaillen gab es für das deutsche Team und ich glaube man kann sagen, dass unser Olympiastützpunkt an allen 17 seinen Anteil hat. Zwölf Medaillen wurden von Ihnen, den Sportlerinnen und Sportlern aus Freiburg gewonnen. Die restlichen fünf von zwei Sportlern, Anja Wicker und Sebastian Marburger, die immer wieder intensiv über unsere Trainingswissenschaftler betreut werden.“ Für Fleischer war das die Bestätigung dafür, dass sich solche Leistungen besonders dann entwickeln können, wenn über ein regionales Spitzensportmanagement Verband, Stützpunkt und die Institutionen im Umfeld eng zusammenarbeiten.

OB Martin Horn verwies anschließend auch auf die starke Gemeinschaft, die den Olympiastützpunkt in Freiburg unterstützt. Er war dabei in zweifacher Funktion bei dem Empfang: Zum einen als Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, zum anderen auch als Schirmherr des TEAM FREIBURG-SCHWARZWALD. Er bedankte sich in diesem Zusammenhang bei einer Spende in beträchtlicher Höhe von Frau Sick-Glaser für die Unterstützung der paralympischen Mannschaft. Abschließend sagte er: „Die gezeigten Leistungen sind beeindruckend und Ausdruck einer starken Teamleistung. Athleten, Trainer und Betreuer am OSP haben eng miteinander dafür gearbeitet, dass dieses Ergebnis möglich wurde. Meine Hochachtung gilt nicht nur den Medaillengewinnerinnen und -gewinnern, sondern allen 20 Sportlerinnen und Sportlern aus Freiburg, die bei den Spielen am Start waren.“

In einer kurzen Gesprächsrunde, die vom Leiter des Olympiastützpunkts Jürgen Willrett geleitet wurde, gaben Ralf Rombach der Cheftrainer Para-Ski nordisch und Biathlon sowie Anna Lena Forster, Leonie Walter und Marco Maier Eindrücke von den Spielen wieder. Ein besonderes Erlebnis war es für alle, dass sie gemeinsam mit Freunden und Angehörigen die Erfolge und die Stimmung genießen konnten. Auf die Grundlagen für weitere Schritte angesprochen, betonte Ralf Rombach die Bedeutung der individuellen Förderung der Sportler in der Spitze. Besonders wichtig war den Athletinnen und Athleten die gleichberechtigte Förderung vom paralympischen und olympischen Sport. Diese ist am Stützpunkt zwar vorhanden, muss aber überregional unbedingt weiter verbessert werden.

OB Martin Horn, Anna-Lena Forster, Gundolf Fleischer (v.l.)

Als Höhepunkt des Empfangs konnten sich die Sportlerinnen und Sportler, die Trainer und Betreuer sowie als OSP Vertreter Gundolf Fleischer und Jürgen Willrett in das goldene Buch der Stadt Freiburg eintragen. Diese Ehre zeigt die große Wertschätzung der Stadt Freiburg für den Paralympischen Sport und die damit verbundenen Personen und Institutionen.

Autor: Jürgen Willrett | Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald
Fotos: Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald