Handbiker Daniel Ulmann holt Bronze und Leonie Walter wird im Tandem Vierte
Die Stadt Huntsville in Alabama war vom 4. bis 7. September 2026 Schauplatz der Weltmeisterschaft im Paracycling. Bei dieser werden Radsportwettbewerbe für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen ausgetragen. Ein Einzelsportler und ein Tandem-Paar vom Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald waren vorne mit dabei.
Einen Medaillenerfolg erreichte der gebürtige Breisacher Daniel Ulmann von der GC Nendorf gleich zu Beginn der WM: Im Einzelzeitfahren der Klasse H3, dem Handbike, gewann der 45-Jährige die Bronzemedaille. Wenige Tage später fügte der WM-Debütant noch einen vierten Platz im Straßenrennen hinzu. Ulmann ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt und findet im Handbike neuen Lebensmut.
Zu zweit erfolgreich waren Leonie Walter und ihre Pilotin Corinna Lechner in der Klasse der Sehbehinderten: Nach einem sechsten Platz im Zeitfahren folgte für das Tandem zum Abschluss der WM Platz vier im Straßenrennen. Die 23-jährige Walter vom SC St. Peter, die in Freiburg in einer Athletenwohnung wohnt, ist eigentlich Biathletin und Skilangläuferin, im Sommer aber auch auf dem Rad für Spitzenleistungen gut.
Autor: Carl Dohmann | TEAM FREIBURG-SCHWARZWALD
Fotos: Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald