Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stand der Sport in Baden und Württemberg vor dem Nichts: Zerstörte Sportstätten, fehlende Ausrüstung und ein generelles Verbot aller NS-Organisationen – einschließlich der Sportvereine – prägten die „Stunde Null“. Doch trotz materieller Not und menschlichem Leid regte sich bereits im Sommer 1945 wieder sportliches Leben in den Trümmern.
Die vom Institut für Sportgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Landesarchiv Baden-Württemberg konzipierte Ausstellung erzählt in 17 Schautafeln, wie der Sport in der unmittelbaren Nachkriegszeit trotz Zerstörung und Mangelernährung wieder seinen Platz in der Gesellschaft fand.
Die Wanderausstellung kann im Olympiastützpunkt Freiburg-Schwarzwald, Schwarzwaldstraße 177, 79117 Freiburg während der Öffnungszeiten besichtigt werden.
Autor: Erich Greil | TEAM FREIBURG-SCHWARZWALD